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Information zur Hasenpest im Münchner Umland

Ein Bericht von: Von Malgorzata Horvath

Im Münchner Umland (Landkreis Freising) sind einige Fälle von Tularämie (auch Hasenpest genannt) aufgetreten. Es handelt sich dabei um eine sporadisch auftretende, meldepflichtige, bakterielle Erkrankung von Hasen, Kaninchen und Nagetieren, die auch für andere Säugetiere und sehr selten für Menschen ansteckend sein kann.

Die Übertragung kann durch direkten Kontakt über z.B. kleine Hautwunden oder auch Einatmen erfolgen und betrifft meist Menschen mit intensivem Kontakt zu Wildtieren, wie z.B. Jäger. Hunde und Katzen sind relativ unempfindlich.

Laut Veterinäramt (Stand: 17.10.2019) wurden bisher keine Fälle in München nachgewiesen. Das Referat für Gesundheit und Umwelt rät jedoch zur besonderen Vorsicht. Ungeschützer Kontakt mit toten oder krank wirkenden Tieren sollte vermieden werden.

Generell gilt für Wildtiere immer, diese möglichst nicht zu stören und direkten Kontakt zu vermeiden. Wildtiere sollten nicht grundlos angefasst werden. In Fällen, in denen Wildtiere Hilfe benötigen, ist es immer empfehlenswert Handschuhe zu benutzen und bei Verdacht auch einen Mundschutz. Sollten diese nicht greifbar sein, kann man beispielsweise ein Tuch, Papier oder etwas Ähnliches verwenden, um ein Tier in ein geeignetes Transportbehältnis zu verbringen. Es sind immer die allgemeinen Hygieneregeln zu beachten.

Gefahr für die Langohren: Die Kaninchenpest

Bei der sogenannten Myxomatose oder Kaninchenpest handelt es sich um eine hochinfektiöse Erkrankung, an der insbesondere in den Sommermonaten zahlreiche Wildkaninchen in den großen Parks unserer Stadt erkranken. Sie sitzen dann meist einzeln, matt und reglos unter Sträuchern; vor Spaziergängern und Hunden flüchten sie nicht.

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