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Tipps fürs Wintervergnügen – Gefahr von Schnee für Hunde

Die meisten Hunde lieben es, durch den Schnee zu toben.
Die meisten Hunde lieben es, durch den Schnee zu toben. Foto: © Jody Parks /Pixabay

von: Alexandra Pfitzmann
Redaktion Tierpost

Ratgeber Haustiere –

Der Winterzauber mit seiner schneebedeckten Landschaft ist für viele Menschen und ihre Hunde ein Grund zur Freude. Doch hinter der idyllischen Winterkulisse lauern auch einige Gefahren für unsere vierbeinigen Freunde. Hier sind einige wichtige Tipps, wie Sie Ihren Hund sicher durch die kalte Jahreszeit führen können.

Unterkühlung verhindern

Hunde sind zwar mit einem Fell ausgestattet, aber extreme Kälte kann auch für sie gefährlich sein. Besonders kleine Rassen, Welpen und ältere Hunde sind anfälliger für Unterkühlung. Achten Sie darauf, dass Ihr Hund nicht zu lange draußen bleibt, und kleiden Sie ihn gegebenenfalls in einen wärmenden Hundemantel ein.

Pfotenpflege

Schnee kann die Pfoten Ihres Hundes stark beanspruchen. Die Kälte und der Kontakt mit Schnee und Eis können zu Rissen, Schwielen und Frostbeulen führen. Prüfen Sie regelmäßig die Pfoten Ihres Hundes auf Verletzungen und reinigen Sie sie nach Spaziergängen im Schnee. Hundeschuhe können eine gute Möglichkeit sein, die Pfoten zu schützen. Auch spezielle Pfotenbalsame können auf die Pfoten aufgetragen werden, um sie vor Kälte und Rissen zu schützen. Das Abschneiden von überschüssigem Fell zwischen den Ballen kann helfen.

Schnee setzt sich als Klumpen überall im Fell ab.
Schnee setzt sich als Klumpen überall im Fell ab. Foto: © Anton Sjölander /Pixabay

Eisige Gewässer

Das Betreten von zugefrorenen Gewässern birgt große Gefahren. Selbst wenn das Eis stabil erscheint, kann es brechen, was zu lebensbedrohlichen Situationen führen kann. Halten Sie Ihren Hund von gefrorenen Seen und Teichen fern, und achten Sie auf Warnschilder.

Schnee essen

Hunde sind oft versucht, Schnee zu essen, aber das kann zu Magenverstimmungen führen. Vermeiden Sie es, Ihren Hund Schnee essen zu lassen, und stellen Sie sicher, dass er ausreichend frisches Wasser zur Verfügung hat.

Winterliche Giftstoffe

In vielen Gegenden werden im Winter Streusalz und chemische Enteisungsmittel auf Gehwegen und Straßen verwendet. Diese Substanzen können für Hunde giftig sein, wenn sie in Kontakt mit den Pfoten kommen und dann abgeleckt werden. Nach dem Spaziergang sollten Sie die Pfoten Ihres Hundes reinigen, um mögliche Rückstände zu entfernen.

Hunde mit keinem oder wenig Unterbauchfell sollten bei kalten Temperaturen einen Mantel tragen.
Hunde mit keinem oder wenig Unterbauchfell sollten bei kalten Temperaturen einen Mantel tragen. Foto: © Alexandra Pfitzmann

Sichtbarkeit im Schnee

Die Sichtbarkeit kann im Winter bei schlechtem Wetter und früh einsetzender Dunkelheit eingeschränkt sein. Verwenden Sie reflektierende Halsbänder oder Leinen, um sicherzustellen, dass Ihr Hund gut sichtbar ist, insbesondere wenn Sie in der Nähe von Straßen unterwegs sind.

 

Alexandra Pfitzmann
Redaktion Tierpost

 

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